ArnikaHessen initiiert Ideenwettbewerb „Kunst trifft biologische Vielfalt“

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Im kommenden Jahr werden Kunstbegeisterte im Neuen Botanischen Garten in Marburg auf ihre Kosten kommen. Unter dem Titel „Wunderwerke – Kunst trifft biologische Vielfalt“ wird sich ein Kunstpfad über das 20 ha große Gelände erstrecken und die Gäste auf eine künstlerische Entdeckungsreise über biologische Vielfalt, Naturschutz und die Heilpflanze Arnika einladen.

Manch ein Gast wird stolz verkünden: „Das hier ist von mir!“ Denn für die Kunstwerke des Kunstpfades schreibt das Artenschutzprojekt ArnikaHessen einen Ideenwettbewerb aus, an dem alle Kunstschaffenden und solche, die es noch werden wollen – groß oder klein, alt oder jung, einzeln oder als Gruppe –, teilnehmen können. Bis zu fünf geeignete Ideen werden ausgewählt und in der Umsetzung finanziert. Alle künstlerischen Techniken und Materialien sind zugelassen. Da die Kunstwerke im Außenbereich aufgestellt werden, müssen sie wetterfest sein. „Ansonsten freuen wir uns über einen freien, kreativen Umgang mit den Wettbewerbsthemen“, so Claudia Hepting und Lilith Jeske von ArnikaHessen. Die Ausschreibung sowie die Anmeldeunterlagen finden Sie unter www.arnikahessen.de/wettbewerb. Noch bis zum 01. Februar 2017 können Ideenkonzepte eingereicht werden.

Initiiert ist der Kunstpfad vom Artenschutzprojekt ArnikaHessen. Das Projekt ist ein Zusammenschluss von Forschung und Praxis: Der Neue Botanische Garten Marburg, die Hochschule Geisenheim und die Philipps-Universität Marburg entwickeln gemeinsam für die gefährdete Heilpflanze Arnika ein Managementkonzept, das von der Modellregion Hessen auf andere Gebiete Deutschlands übertragbar ist. Um das Projekt nachhaltig und über das Projektende 2020 hinaus wirksam zu machen, haben Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung einen hohen Stellenwert. Mehr über ArnikaHessen erfahren Sie im Projektbüro (info@arnikahessen.de, 06421 953391) oder unter www.arnikahessen.de.

 

 


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„Neue Zeiten – Neue Märkte, Neue Chancen?“

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Unter dem Titel „Neue Zeiten – Neue Märkte, Neue Chancen?“ fand in diesem Jahr der Zierpflanzentag Südwest wieder in Geisenheim statt. Veranstalter dieser im Wechsel mit Neustadt/W. stattfindenden Tagung sind neben der Hochschule Geisenheim und dem DLR Rheinpfalz der Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen, die Landesverbände aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sowie die Ehemaligenverbände aus Geisenheim und Neustadt/W.

„Weihnachtssterne bis zum Sommer?“ – Unter diesem Titel präsentierten Kai Sparke, Bernd Wittstock und Dorothee Dietrich die ersten Ergebnisse ihrer Langzeit-Haushaltsstudie zur nachhaltigen Verwendung von Zierpflanzen. Dieses Thema und die Frage der praktischen Konsequenzen bot viel Diskussionsstoff. Danach präsentierte Thomas Schädler vom Beratungsdienst für direktabsetzende Gärtner e.V. den derzeitigen Internethandel mit Empfehlungen für „kleinere“ Betriebe. Horst Gössmann von Greenworks erklärte schließlich die Chancen und Möglichkeiten einer „Verlängerten Ladentheke“ bei der Dabei stehen Kundenbindung und die Möglichkeit eine sehr breite Produktpalette liefern zu können im Vordergrund stehen.

Zur Mittagszeit bestand für die etwa 70 Teilnehmer der Tagung die Gelegenheit auf dem Marktplatz der Ideen und Neuheiten mit zahlreichen Firmen und Organisationen in Kontakt zu treten. In den Gewächshäusern des Institutes für Urbanen Gartenbau und Zierpflanzenforschung zeigten rund 20 Aussteller ihre Neuentwicklungen und Produktpaletten und standen für Gespräche zur Verfügung. Außerdem konnten interessierte Besucher einen Einblick in die aktuellen Forschungsvorhaben des Instituts gewinnen. Im Anschluss daran ließen die Teilnehmer erfrischt durch die Mittagspause die weiteren Vorträge auf sich wirken.

Als erste Referentin am Nachmittag beeindruckte Barbara Raffeiner mit der Präsentation der Raffeiner Orchideenwelt in Bozen, Südtirol. Wie ist es möglich, mein Produkt „Pflanze“ emotional in Szene zu setzen und zum Einkaufserlebnis zu gestalten? Diese Kernfrage wurde bildhaft und überzeugend beantwortet. „Onlinehandel als zusätzliche Absatzmöglichkeit“ war anschließend das Thema von Andreas Kirschenlohr von der Staudengärtnerei Kirschenlohr. Der begeisterte Gärtner war mit den Chancen und Problemen des Internethandels bestens vertraut und gab einen Einblick zu den Trends im Onlinehandel.

Das Abschlussreferat mit dem Thema „Wie finde ich den Masterplan für mein Unternehmen?“ von Michael Löhlein regte zum Nachdenken an und entließ die Tagungsteilnehmer mit Ideen zu Strategieentwicklungen für den eigenen Betrieb.

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Besichtigung des LOEWE-Forschungsprojekts FACE2FACE

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Das Beste aus zwei Welten: Die Hochschule Geisenheim verbindet in Bildung und Forschung die Stärken von Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften, den Fachhochschulen. Wir bieten unseren Studierenden acht berufsqualifizierende, praxisorientierte Bachelor-Studiengänge und neun forschungsbasierte Master-Studiengänge. Unser wissenschaftlicher Nachwuchs promoviert in Kooperation mit renommierten Hochschulen im In- und Ausland; von unserem starken internationalen Partnernetzwerk profitieren sowohl Studierende als auch Wissenschaftler.

Unsere Forschung ist gleichermaßen anwendungs- und grundlagenorientiert. Ihr Fokus liegt im Bereich der Spezialkulturen im Wein- und Gartenbau und deren vielfältigen Produktions- und Verarbeitungsbereichen. Wir verbinden diese mit der Logistik für Frischprodukte und der Lebensmittelsicherheit, der Betriebswirtschaft und der Vermarktung. Weitere inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Planungs- und Gestaltungsbereichen der Landschaftsarchitektur, des Landschaftsbaus und des Naturschutzes.

Diese Vielfalt und Internationalität prägen das Geisenheimer Profil.

„Die Förderung von innovativen Forschungsprojekten ist eine sinnvolle Investition in die Zukunft unseres Landes.“ Das betonte Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir beim Besuch unserer Hochschule am 6. Dezember 2016, über deren Arbeit er sich im Rahmen der Wochen der Wissenschaft informierte. Während dieser Themenwochen besuchen Ministerinnen und Minister ausgewählte Projekte im Bereich Wissenschaft, Forschung und Lehre.

„Wissenschaft und Forschung haben eine besondere Bedeutung für Hessen, denn sie sind ein Motor für Zukunftsfähigkeit, Fortschritt, wirtschaftliche Entwicklung und für Arbeitsplätze in unserem Land“, erklärte Al-Wazir. „Sie stehen deshalb im Fokus der politischen Arbeit der schwarz-grünen Landesregierung. Mit dem Haushalt 2017 investieren wir insgesamt 2,7 Milliarden Euro in Wissenschaft, Forschung und Lehre.“ Dank zahlreicher Initiativen und finanzieller Förderung des Landes sei Hessen gut aufgestellt, beispielsweise durch das Forschungsförderungsprogramm LOEWE (Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz), das aufgrund seiner Konzeption und seines Finanzvolumens bundesweit einzigartig sei. LOEWE-Forschungsprojekte tragen dazu bei, gegenwärtige und zukünftige Herausforderungen, wie zum Beispiel die Erhaltung der Gesundheit und der Umwelt, zu meistern. Häufig ist außerdem ein starker Transferbezug in die Wirtschaft gegeben.

Unsere Hochschule hat ihren Schwerpunkt in Forschung und Lehre auf Wein-, Obst- und Gartenbau, der Verarbeitung der jeweiligen Erzeugnisse sowie auf die ländliche und städtische Entwicklung gelegt. Dabei stehen besonders auch Aspekte der Nachhaltigkeit, etwa bei Produktionsverfahren, und die Klima- und Umweltforschung im Fokus. Hochschul-Präsident, Prof. Dr. Hans Reiner Schultz, stellte dem Minister bei seinem Besuch das LOEWE-Forschungsprojekt FACE2FACE vor, das sich mit den Folgen des Klimawandels durch Simulation der Treibhausgas-Emission im Jahr 2050 und den notwendig werdenden Anpassungen von Sonderkulturen befasst.

Der Minister wies darauf hin, dass die Landesregierung sich nicht nur um die Forschung kümmere, sondern auch Wert auf eine hervorragend ausgestattete Infrastruktur für die Studierenden lege. 2017 stellt das Land Hessen den Hochschulen für ihre Grundfinanzierung 1,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Hinzu kommen 302 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020, den das Land Hessen zur Hälfte finanziert und aus dem anteilig auch Baumaßnahmen realisiert werden. „Mit dem Geld können die Hochschulen vor allem auf die gewachsene Zahl von Studienanfängern reagieren“, so Al-Wazir.

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Die Hochschule Geisenheim University (HGU) hat mit der Entwicklung des „Pre-Study“-Projektes einen wichtigen Service an der Hochschule Geisenheim etabliert, mit dem Studienbewerberinnen und Studienbewerber aus dem Ausland bereits weit vor dem Studium, d.h. während der Phase der Studienvorbereitung, aktive Unterstützung erhalten, mit dem Ziel ihnen den Zugang zum Studium zu erleichtern. Ausländische Studierende müssen formell drei Hürden nehmen, um ein Studium an der Hochschule Geisenheim aufnehmen zu können. Neben der Hochschulzugangsberechtigung, bei der geprüft wird, ob die ausländischen Zeugnisse mit dem deutschen Abitur vergleichbar sind, müssen die Studieninteressierten zudem als zweite Hürde ein bestimmtes Sprachniveau und als dritte Hürde das sog. verpflichtende Vorpraktikum nachweisen. Bei den beiden letztgenannten Voraussetzungen „Sprache“ und „Vorpraktikum“ setzt die Hochschule Geisenheim mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen an.
Nicht alle Studieninteressierten haben die Möglichkeit, das Vorpraktikum im jeweiligen Herkunftsland zu absolvieren. Deshalb unterstützt das International Office

Impressionen, Park Verwaltung mit Altem Weinfass

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im Rahmen des Projektes diejenigen Bewerberinnen und Bewerber bei der Suche nach einem geeigneten Vorpraktikumsplatz. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, die Teilnehmenden auch sprachlich auf das Studium vorzubereiten. Dies geschieht über Deutschkurse am Campus und über Online-Angebote.

Neben den geschilderten Zugangshürden haben ausländische Studierende noch weitere Hürden zu überwinden, die u.a. Einreisebestimmungen, das Aufenthaltsrecht, die Wohnungssuche und die Finanzierung des Studiums betreffen. Auch in diesen wichtigen Fragen erhalten die Teilnehmenden Beratung und Betreuung durch das International Office. Darüber hinaus hat das International Office ein Buddy-Programm aufgesetzt, im Rahmen dessen Geisenheimer Studierende den Studieninteressierten den Einstieg in den Alltag in Deutschland erleichtern und während der gesamten Studienvorbereitung als Ansprechpersonen zur Verfügung stehen. So wird zunächst über das Internet und später auch durch gemeinsame Treffen und Ausflüge ein für die Teilnehmenden erster wichtiger Kontakt aufgebaut, der idealerweise bis ins Studium hinein aufrechterhalten wird. Seit 2014 wurden zahlreiche Studieninteressierte auf ihrem Weg nach Deutschland begleitet und betreut. Sie absolvierten ihr Vorpraktikum in Deutschland und besuchten parallel dazu einen Deutschkurs am Campus. Darüber hinaus wurden viele Studienbewerberinnen und –bewerber bei der Organisation der Einreise und in der Studieneingangsphase unterstützt und individuell über einen längeren Zeithorizont beraten und begleitet.

Zur Vorbereitung auf das Wintersemester 2017/18 können sich Interessierte für die Studiengänge Weinbau & Oenologie, Internationale Weinwirtschaft und Getränketechnologie noch bis 11. Dezember 2016 zur Teilnahme am Pre-Study-Projekt bewerben. Interessierte für die Studiengänge Gartenbau, Logistik und Management Frischprodukte sowie Lebensmittelsicherheit bewerben sich bis 12. März 2017 bei der untenstehenden Adresse. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die Hochschule Geisenheim vermittelt sehr interessante Stellen in Betrieben der Region, darunter auch Prädikatsweingüter (VDP) des Rheingaus, für die motivierte Praktikantinnen und Praktikanten gesucht werden.
Neu!
Aufgrund der hohen Nachfrage nach dem Projekt, -insbesondere nach einer noch intensiveren sprachlichen Förderung vor Studienbeginn, ist ab dem Wintersemester 2018/19 ein viermonatiger Deutsch-Intensivkurs geplant, der vor Beginn des Vorpraktikums stattfindet. Interessierte können sich bis zum 15.07.2017 bewerben.
Voraussetzungen:
1. Hochschulzugangsberechtigung
2. Deutsche Sprachkenntnisse B1

Finanzierung:
Als zusätzliche Unterstützungsmaßnahme vergibt das International Office Teilstipendien (250 Euro/Monat für das 1. Studienjahr) an erfolgreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Projektkoordination: Lisa-Marie Peters
International Office

Von-Lade-Str. 1, 65366 Geisenheim
pre-study@hs-gm.de
Tel.: +49 6722/502-79728

www.hs-geisenheim.de/international/pre-study
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Mobile Spielkoffer finden ihren Platz in der Spielecke der Hochschulbibliothek – Ausleihe ist spontan und unbürokratisch möglich

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In der Spielecke der Hochschulbibliothek können sich junge Eltern mit ihren Kindern schon länger die Zeit mit Malen, Spielen oder Lesen vertreiben. Ab sofort gibt es an der Hochschule Geisenheim auch eine Unterhaltungs-Lösung für die Kleinen, wenn die Eltern unter den Studierenden und Mitarbeitern gleichzeitig zu ihrer Betreuungsverantwortung Aufgaben am Campus erledigen oder Sprechstunden besuchen müssen. Dann können sie sich einfach einen von zwei Mobilen Spielkoffern mit Spielzeugen für Kinder unterschiedlicher Altersstufen ausleihen. Die praktischen Rollkoffer können die Eltern mit an den Arbeitsplatz und – nach vorheriger Absprache mit den Lehrenden – in ihre Vorlesung oder ihr Seminar nehmen.

„Die Spielkoffer können jederzeit zu den regulären Öffnungszeiten der Bibliothek ausgeliehen werden“, erklärt Beata Szabo, Beauftrage für Familienfreundlichkeit an der Hochschule Geisenheim. „Das ist praktisch, gerade wenn Eltern ihre Kinder spontan wegen einer Terminproblematik oder Krankheit mit an die Hochschule bringen.“ Zusätzlich zu den Spielkoffern, die für Kinder bis zu zehn Jahren geeignet sind, können die Eltern auch noch eine Spieldecke mitnehmen.

Im Moment sind die Kisten beispielsweise mit Memory-Spielen, Bauklötzen, Buntstiften, Malvorlagen für jüngere und ältere Kinder sowie Büchern ausgestattet. „Wir bitten darum, dass die Eltern die Koffer mit vollständigem Inhalt zum vereinbarten Termin wieder zurückbringen“, sagt Szabo. „Natürlich freuen wir uns auch über Feedback, wenn die Kinder oder ihre Eltern bemerken, dass im Koffer etwas fehlt.“ Der Inhalt könne jederzeit ergänzt werden, so die Beauftragte. Eine solche Ergänzung hat Szabo bereits fest eingeplant: In den Spielkoffern werden bald auch CD-Spieler ihren Platz finden.

Wer die Spielkisten mit seinem Nachwuchs einmal ausprobieren möchte, findet die aktuellen Öffnungszeiten der Bibliothek hier.

Kontakt
Beata Szabo
E-Mail: Familienfreundlichkeit@hs-gm.de
Tel.: + 49 6722 502 691


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Eine Ära geht zu Ende: Prof. Dr. Erik Schweickert folgt auf Edmund Diesler

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Der Bund Deutscher Oenologen e.V. (BDO) verlieh am 29. November 2016 im Rahmen der Messe INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart den Oenologen-Nachwuchspreis 2016 in den vier Bereichen Oenologie, Weinbau, Internationale Weinwirtschaft und Getränketechnologie. Die Verleihung, bei welcher hervorragende Thesen ausgezeichnet werden, wurde von Simone Renth-Queins moderiert. Über die Urkunden und Dekanter, die von der Firma Schott Zwiesel gestiftet wurden, freuten sich folgende Preisträger, welche auch im Atrium persönlich ihre Arbeiten vorstellten:

Im Bereich Oenologie nahm Jan Riske, der für seine Thesis „Unfiltrierte Weine aus oenologischer Sicht am Beispiel des Spätburgunders – Analyse der Akzeptanz unfiltrierter Weine“ ausgezeichnet wurde, Urkunde und Dekanter entgegen.

Die Verleihung im Bereich Weinbau ging an Nathanael Döbler mit seiner Thesis „Auswirkung des Einsatzes eines Pflanzenkohlesubstrates im Vergleich zur mineralischen und organischen Düngung auf pflanzenphysiologische Parameter der Rebe“.

Ebenfalls wurde die Thesis von Marco Uhl mit dem Titel „Erstellen eines Leitfadens für das Fachvokabular von Getränken“ im Bereich der Getränketechnologie ausgezeichnet.

David Spies befasste sich in seiner Thesis mit der „Analyse der Kosten- und Margenstruktur und Beurteilung von Wachstumsmöglichkeiten eines Familienweinguts“ und erhielt den Preis im Bereich Internationale Weinwirtschaft.

Der BDO sagt herzlichen Glückwunsch zu diesen herausragenden Arbeiten.

Bei seiner ordentlichen Mitgliederversammlung, die im Anschluss der Preisverleihung ebenfalls im Rahmen der Messe INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart stattfand, wählte der BDO laut Satzung einen neuen Vorstand. Nach fast 15 Jahren als Präsident des BDO, stellte sich Edmund Diesler nicht mehr zur Wahl. Zu dessen Nachfolger wurde Prof. Dr. Erik Schweickert gewählt, dem weiterhin die Vizepräsidenten Robert Lönarz, Rolf Stocké und Dr. Christian von Wallbrunn zur Seite stehen. Als Beiräte wurden gewählt: Edmund Diesler für den Beirat Internationale Beziehungen, Manuel Brixius als Beiratsvorsitzender Oenologie, Prof. Dr. Jon Hanf als Beiratsvorsitzender Internationale Weinwirtschaft sowie Tina Kissinger, Klaus Herrmann und Doriano Pozzetta für den Beirat Öffentlichkeitsarbeit.

In der Geschäftsstelle wird Simone Böhm den Schwerpunkt der Geisenheimer Oenologen über den Geisenheimer Alumni-Verband betreuen, während Sandra Sohns zur Unterstützung der weiteren Hochschulen zukünftig unterstützend tätig sein wird.

Diesler, der mit einem „trockenen Hals“ und großer Freude auf seine Tätigkeit als BDO-Präsident zurückblickte, resümierte, „dass in den vergangenen Jahren durch unzählige Aktionen ein Netzwerk geschaffen wurde, auf welches er sehr stolz ist und welches es weiter auszubauen gilt“. „Insbesondere im Bereich der BDO-Gebietsgruppen habe sich in der letzten Zeit viel getan“, so der Oenologe. Als Dankeschön für sein jahrelanges, ehrenamtliches Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz im Dienste des BDO, wurde dem scheidenden Präsidenten neben Wein auch ein Original-Werk des Künstlers Michael Apitz überreicht. Es stellt den Binger Mäuseturm, verbunden mit den beiden Weinanbaugebieten Rheingau und Rheinhessen dar und wurde Diesler im Namen aller BDO-Mitglieder übergeben.

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Schweickert, der einstimmig gewählt wurde, freute sich über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und betonte bei seiner ersten Rede als neuer BDO-Präsident, dass „er den Staffelstab nicht alleine übernimmt, sondern weiterhin auf die Erfahrung und Unterstützung des scheidenden Präsidenten und des gesamten Vorstandes baut“. Außerdem ging er auf die lange Zeit, in welcher Diesler dieses Amt innehatte, ein. Eine Ära geht nun zu Ende, denn „als Diesler im Jahr 2002 gewählt wurde, war noch nicht einmal an Frau Merkel als Bundeskanzlerin zu denken“, so Schweickert, der seit Mai 2016 Abgeordneter im baden-württembergischen Landtag ist und den BDO mit den drei Hochschulen gemeinsam weiterentwickeln will.

Ebenfalls auf der Tagesordnung standen unter anderem die Berichte aus den Hochschulen und Gebietskreisen sowie der Geschäfts- und Kassenbericht.

Nach dem Motto „Genuss durch Kompetenz“ ging es im Anschluss an die Mitgliederversammlung gemeinsam zum kulinarischen Netzwerkabend. Dieser fand im Collegium Wirtemberg – Weingärtner Rotenberg & Uhlbach eG – in Stuttgart statt. Hier wurden die Mitglieder des BDO von Martin Kurrle herzlich mit einem Glas Heroldrebe Rosé Sekt begrüßt und durch die laut Kurrle „innovative oenologische Werkstatt“, dem sogenannten Fleckensteinbruch geführt. Im Anschluss ging es im stilgerecht restaurierten Gewölbekeller der Uhlbacher Kelter zum gemütlichen Teil des Abends über. Eine Weinprobe, angefangen mit einer fruchtigen Cuvée Blanc bis hin zur Monarchie-Edition des Collegiums Wirtemberg, mit Namen wie Katharina für einen trockenen Riesling und Wilhelm für einen Trollinger, beeindruckte die Gäste.

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VineRobot und neuste gartenbauliche Produkte locken zahlreiche Besucher an den Messestand unserer Hochschule

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Unsere Hochschule war in diesem Jahr unter dem Motto „Wir gestalten Zukunft“ an der Messe INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA in Stuttgart vom 27. bis 30. November vertreten zu der insgesamt 25.437 Besucher aus 57 Ländern kamen. Die Traditionsmesse eröffnete mit einem erweiterten Konzept: Neben Technik für Wein und Saft präsentierte die Veranstaltung auch Innovationen für Sonderkulturen. Die Stimmung war positiv, denn die Hallen waren gut gefüllt und Veranstalter, Aussteller und Besucher zufrieden.

Nach Angaben der Messe Stuttgart sind 70 Prozent der Messebesucher im Weinbau tätig, 19 Prozent im Obstbau und 14 Prozent bewirtschaften Sonderkulturen. Über 1.000 Experten aus der ganzen Welt besuchten den 62. Deutschen Weinbaukongress des Deutschen Weinbauverbandes und mehr als 7.000 Besucher zeigten sich von der täglich stattfindenden Maschinenvorführung in Halle 7 begeistert.

Vertreter deutscher Lehr- und Forschungsanstalten demonstrierten, in der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderten Sonderschau „Drohnen und Robotik“, innovative Prototypen einer fortschreitenden Automatisierung im Anbau von Wein- und Sonderkulturen.

Der am Messestand unserer Hochschule präsentierte VineRobot lockte zahlreiche Besucher, darunter viele ehemalige Geisenheimer Absolventen. Dieser solarbetriebene Bodenroboter liefert durch autonome Kartierung verschiedenster Parameter Entscheidungshilfen in Bezug auf die Weinbergsbewirtschaftung und Leseplanung und damit Grundlagen der Weinbereitung. Ein weiteres Highlight im wahrsten Sinne war die „Hessenlampe“, eine Energie-effiziente Mikrowellen Plasmalampe mit einem sonnenähnlichen Lichtspektrum für die gartenbauliche Gewächshausproduktion. Ebenso sorgte das Exponat eines vertikalen Systems zur Innenraumbegrünung, welches für ein angenehmes Raumklima in den eigenen vier Wänden sorgt, für Begeisterung unter den Messebesuchern, die sich am Stand direkt mit den Professoren/-innen und Wissenschaftlern/-innen austauschen konnten.

Unser Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz eröffnete den sehr gut besuchten Businessabend, welcher durch die Hochschule Geisenheim veranstaltet wurde und mit Vertretern/-innen aus Wirtschaft, Politik und Verbänden für einen erfolgreichen und kommunikativen Ausklang des zweiten Messetages sorgte. Ebenso sorgten Vorträge unterschiedlicher Geisenheimer Wissenschaftler/-innen und Dozenten/-innen für großes Interesse bei den Messegästen.

Alles in allem freut sich die Hochschule Geisenheim über vier erfolgreiche Messetage, an denen sie die Gelegenheit nutzte, den Besuchern die Verbindung zwischen Bildung, Praxis und Forschung näher zu bringen.

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Minister Gabriel auf der Sonderschau Drohnen und Robotik im Rahmen der INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA 2016
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Öffentlicher Vortrag für Studierende, Wissenschaftler und interessierte Laien an der Hochschule Geisenheim

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Bodenwissenschaftler Prof. Dr. David Laird von der Iowa State University, USA, spricht am kommenden Mittwoch, 7. Dezember, ab 15.30 Uhr an der Hochschule Geisenheim über die Bedeutung der Ressource Boden für die Sicherung der Ernährung und Energieversorgung im Kontext der globalen Bevölkerungsentwicklung, Bodenressourcen und -bewirtschaftung und des Klimawandels. Zu seinem Vortrag unter dem Titel “The Role of Soil Security in the Food-Energy-Water-Climate Nexus” sind Studierende, Wissenschaftler und interessierte Laien gleichermaßen in den Hörsaal 32 eingeladen.

Laird promovierte 1987 an der Iowa State University und war einige Jahre für die landwirtschaftliche Forschungsbehörde USDA-ARS in Minnesota und Iowa als Forscher und Projektleiter tätig. Er wurde 2010 auf die Professur des Agronomie-Departments der Iowa State University berufen, ist Mitglied der American Society of Agronomy und der Soil Science Society of America und der Präsident der Clay Minerals Society. Er ist Autor und Ko-autor von 101 begutachteten Publikationen in Fachzeitschriften, 13 Buchkapiteln und Mitherausgeber eines Lehrbuchs und verschiedener special issues in Fachzeitschriften wie „Journal of Environmental Quality“ und „Applied Clay Science“. Er wurde für seine Arbeiten mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Seine Forschungsinteressen umfassen die Effekte von Pflanzenkohle (Biochar) in Böden auf die Bodenqualität, Nährstoff-Auswaschungen und Kohlenstoffspeicherung. Weitere Forschungsrichtungen sind die chemischen, mineralogischen und Oberflächen-Eigenschaften von Tonmineralen sowie die Interaktion von Tonmineralen mit Pestiziden, organischem Bodenkohlenstoff und Huminstoffen sowie die Entwicklung von Boden-Sensortechniken, z.B. für Nitrat.

Der Termin im Überblick

  • Vortrag: “The Role of Soil Security in the Food-Energy-Water-Climate Nexus” – Prof. Dr. David Laird
  • Wann: Mittwoch, 7. Dezember 2016, 15.30 Uhr
  • Wo: Hochschule Geisenheim, HS 32

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Hochschule Geisenheim unterstützt studierfähige Flüchtlinge im Rheingau bei der sprachlichen und sozialen Integration

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Stadt, Land, Kultur: Das sind – neben dem Wetter – die Top-Themen, wenn Paula Faber und Max Tafel mit den Flüchtlingen unterwegs sind, die derzeit an den Förderprogrammen Integra und Welcome an der Hochschule Geisenheim teilnehmen. Die Programme des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) sollen helfen, studierfähige Flüchtlinge auf ein Studium in Deutschland vorzubereiten. Die vom DAAD geförderten Maßnahmen werden gemeinsam vom International Office, dem Sprachenzentrum sowie dem Integrationsbeauftragten der Hochschule Geisenheim, Dr. Moustafa Selim, umgesetzt. Mit Integra bietet die Hochschule einen intensiven Deutsch-Kurs für Flüchtlinge an, die in ihrer Heimat die Hochschulzugangsberechtigung erlangt oder sogar schon studiert haben. Bei Welcome steht die soziale Integration im Fokus.

Von Flirttipps und Fahrtkostenerstattung

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Der Integrationsbeauftragte der Hochschule Geisenheim, Dr. Moustafa Selim, mit den studentischen Hilfskräften Paula Faber und Max Tafel.

„Es ist wichtig, dass die Flüchtlinge mit jungen Leuten in Kontakt kommen“, sagt Paula. Die 21-Jährige hat bereits ihre Qualifizierung zur ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuerin bei der Caritas gemacht und ist jetzt als studentische Hilfskraft im DAAD-Projekt tätig. „Wir begleiten die Gruppe bei Ausflügen und stehen für alle Fragen rund um das Leben in Deutschland zur Verfügung“, erklärt Paula. Ihr Kollege Max, Master-Student der Weinwirtschaft an der Hochschule Geisenheim, ergänzt: „Manchmal geht es um die Erstattung von Fahrtkosten. Die Jungs haben mich aber auch schon gefragt, wie man hier Mädchen anspricht.“

Beide sind begeistert, wie offen und vertrauensvoll die Gruppe ist. „Ihnen ist einfach nur wichtig, dass sie kommunizieren können“, glaubt Max – schließlich sei diese informelle Ebene auch der beste Weg, die deutsche Sprache zu lernen. Gemeinsam mit den internationalen Studierenden der Hochschule Geisenheim haben die Flüchtlinge vor wenigen Wochen einen Ausflug zum Niederwalddenkmal gemacht. „Das war eine super Veranstaltung, bei dem wir die Projekt-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer mit Leuten in ihrem Alter in Kontakt bringen konnten“, erzählt Paula.

„Das ist alles sehr schön für uns“

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Beim Ausflug zum Niederwalddenkmal hatte die gemischte Gruppe sichtlich Spaß.

Auch bei einem Besuch der bunten Buden auf dem Rüdesheimer Weihnachtsmarkt haben Paula und Max mit den Flüchtlingen und den internationalen Studierenden den Kulturaustausch weiter gefördert. Die Gruppe war fasziniert von den deutschen Bräuchen und interessiert an kulturellen und kulinarischen Eigenheiten deutscher Weihnachtsmärkte. Die Schwestern Lama und Enes AlShawakh etwa freuen sich, an solchen Ausflügen und dem Deutschkurs teilnehmen zu können. „Das ist alles sehr schön für uns“, sagt Lama, die in ihrer Heimat Syrien bereits vier Jahre Textilingenieurwesen studiert hat und ihr Studium in Deutschland gerne abschließen würde.

Ihre jüngere Schwester lobt die Unterstützung durch die zwei Studierenden. „Sie sind sehr sympathisch und sehr hilfreich“, sagt sie. Mit den komplizierten deutschen Wörtern hat sie manchmal Schwierigkeiten und übt, wenn Paula nicht zur Hand ist, deshalb in ihrer Unterkunft am liebsten beim Lesen von Kinderbüchern. Ein Lieblingswort hat sie dabei schon gefunden: „Hoffentlich.“ Hoffentlich kann sie in wenigen Monaten ihr Ingenieur-Studium fortsetzen, sagt sie. Und hoffentlich haben sie und ihre Familie eine sichere Zukunft in Deutschland.

Der aktuelle zwölfwöchige Deutschkurs Integra an der Hochschule Geisenheim läuft noch bis Mitte Dezember. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen bis dahin B1-Niveau erreicht haben – das Niveau, das sie auch am Ende eines sechsmonatigen Integrationskurses hätten. Das International Office der Hochschule Geisenheim wird sich auch für 2017 auf die Ausschreibung der beiden DAAD-Programme Integra und Welcome bewerben und auf Fördermittel hoffen. 


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Geisenheim University is supporting refugees inthe Rheingau, who are capable of studying at a university level, with their linguistic and social integration

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The region of the Rheingau, Germany, German culture, and the weather are some of the topics that Paula Faber and Max Tafel discuss with the refugees, who are participating in the support programs Integra and Welcome at Geisenheim University. The programs, funded by German Academic Exchange Service (DAAD) are aimed at helping refugees prepare for their studies in Germany. The steps towards the success of these programs are realised by the International Office, the Language Center, and the Integration Officer of Geisenheim University, Dr. Moustafa Selim. With Integra, the university offers an intensive German course for refugees who received their university entrance certificate (Hochschulzugangsberechtigung) in their home country, or who had even started studying there already. Through Welcome, the refugees learn how to socially integrate themselves in German culture and lifestyle.

Topics varying from ‘how to flirt’ to ‘reimbursement of travel costs’      

dr-moustafa-selim-mit-paula-faber-und-max-tafel“It is important for the refugees to be able to get in contact with young people”, says Paula. The 21-year old has already completed her qualification to work as a voluntary mentor for refugees, with Caritas, and now she is working with the DAAD-project as a student assistant. “We accompany the group on excursions and are available to them for any questions concerning life in Germany”, explains Paula. Her colleague, Max, who is a studying for an M.Sc. in Wine Business at Geisenheim University, adds: “Sometimes they ask us about reimbursement of travel costs, other times I have been asked how one flirts with girls here in Germany.”

Both are amazed how open and trusting the group is. “All they want is to be able to communicate”, says Max. A few weeks ago the refugees took part in an excursion to the Niederwalddenkmal, a local monument, together with the international students of Geisenheim University. “That was a fantastic event where we were able to bring the group into contact with other young people”, Paula exclaims.

“It’s all very nice for us”

ausflug-zum-niederwalddenkmalTo further promote the contact between the group of refugees and other young people, Paula and Max went to the Rüdesheim Christmas Market together with the international students. The group was fascinated by the German traditions and interested in the cultural and culinary atmosphere of German Christmas markets. Sisters Lama and Enes AlShawakh, for example, are very happy to be able to participate in these events and the German course. “It’s all very nice for us”, says Lama, who had been studying textile engineering for four years in her home country of Syria, and wishes to complete her studies here in Germany.

Her younger sister praised the support they get from Paula and Max: “They are very nice and very helpful.” German is not very easy for her, so she learns together with her sister, or she reads German childrens’ books. Her favourite word is “hopefully”. She is hopeful to be able to continue her studies in engineering in a few months, and hopefully she and her family will have a nice and safe future in Germany.

The current 12-week German course Integra at Geisenheim University will be finished in mid-December. By then, the participants should have a B2-level of German – the same level they would have at the end of a six-month integration course. The International Office of Geisenheim University will be applying for Integra and Welcome in 2017, too.


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