Dr. Masazumi Watanabe aus Japan besucht nach über 55 Jahren Hochschule Geisenheim

Watanabe absolvierte 1961 ein 18-monatiges Praktikum in Geisenheim und berichtete von seiner Lehrzeit bei den Professoren Troost, Ritter, Schanderl und Becker. Das damalige Praktikum war für ihn sehr wichtig und die Eindrücke bis heute bleibend. Er schwärmte von der Zeit in Geisenheim und den „Originalen“ bei denen er Vorlesungen hören und praktizieren durfte. Prof. Dr. Rainer Jung führte den 84-Jährigen durch das Institut für Oenologie der Hochschule Geisenheim. Von den umfangreichen und modernen Einrichtungen zeigte sich Watanabe, der auf seiner Deutschlandreise von seinem Enkel begleitet wurde, begeistert.

Dr. Watanabe, dessen Enkel und Prof. Dr. Jung vor dem neuen Troost/Ritter-Fass


Tags: , , , , ,

10. Food Safety Manager Kurs startet an der Hochschule Geisenheim

Geisenheimer-Institut-fuer-WeiterbildungOb bei international agierenden Supermarktketten oder in der Metzgerei um die Ecke: Die Qualität von Lebensmitteln spielt für Verbraucher eine immer größere Rolle. Die Unternehmen sind in der Pflicht, die Sicherheit der von ihnen produzierten oder vertriebenen Waren zu garantieren. Dafür brauchen sie Qualitätsmanager, die Standards im Unternehmen einführen und deren Einhaltung überprüfen können. Für diese Aufgabe schulen Fachexperten an der Hochschule Geisenheim Interessierte im Food Safety Manager Kurs. Das Qualifizierungsangebot des Geisenheimer Instituts für Weiterbildung geht am Freitag, 26. August 2016, bereits in die zehnte Runde.

„Der Kurs richtet sich an Fachkräfte in der Lebensmittelindustrie, die sich parallel zum Beruf oder in Vorbereitung auf eine höher qualifizierte Stelle im Bereich Lebensmittelsicherheit weiterbilden wollen. Im Fokus stehen nicht nur Krisenmanagement, rechtliche Fragestellungen und Hygienestandards, die Teilnehmenden lernen auch das praktische Auditieren“, erläutert Kursleiter Prof. Dr. Bernd Lindemann. Damit sind sie in der Lage, die Einhaltung der Qualitätsstandards in ihrem Betrieb – sei es in der Produktion oder dem Einkauf – verlässlich zu kontrollieren.

Im Anschluss an den sechsmonatigen Kurs mit sechs zweitägigen Seminaren sowie umfangreichen E-Learning-Materialien und eine erfolgreich bestandene Abschlussprüfung, sind die Teilnehmenden als „Auditor für Lebensmittelsicherheit“ geschult. Sie sind fit in den Bereichen Risikobewertung, CCP-Monitoring und HACCP-Bewertung. Dazukommen Kenntnisse in der Auswertung physikalischer, chemischer und mikrobiologischer Analysedaten.

„Die Erfahrung der letzten Jahre hat gezeigt, dass der Bedarf der Unternehmen an entsprechend geschultem Personal hoch ist – nicht umsonst ist auch der aktuelle Kurs wieder ausgebucht. Auch deshalb haben wir zum Wintersemester 2015/16 an der Hochschule Geisenheim als Ergänzung zum Qualifizierungsangebot ‚Food Safety Manager‘ den Bachelor-Studiengang Lebensmittelsicherheit gestartet. Die Kombination aus Kenntnissen über die Herstellverfahren, die Analytik und die rechtlichen Gegebenheiten macht unsere Absolventinnen und Absolventen zu solchen idealen Qualitätssicherern“, so Lindemann weiter.

Der nächste Food Safety Manager Kurs startet am 20. Januar 2017, eine Anmeldung ist bis zum 15. Dezember 2016 beim Geisenheimer Institut für Weiterbildung unter www.hs-geisenheim.de/giw möglich. Die Qualifizierungsmaßnahme ist nach AZAV zertifiziert; Interessenten, die ein Anrecht auf einen Bildungsgutschein haben, können ihre Teilnahme von der Agentur für Arbeit fördern lassen.


Tags: , , , , , , ,

Berufung Prof. Klaus Werk in den Fachbeirat des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende 

PWerk_Klaus-IMG_4292-klein (1915_ Web 72dpi)rof. Klaus Werk wurde im Juni 2016 in den Fachbeirat des Kompetenzzentrums Naturschutz und Energiewende (KNE) des Bundes berufen. Als eine von vier Universitäten wurde die Hochschule Geisenheim für den Bereich Wissenschaft, mit Werk als Fachbeirat, ausgewählt. Das KNE unterstützt maßgeblich eine naturverträgliche Energiewende, wobei dem Beirat die fachliche Beratung von Akteuren und die Entscheidungsfindung zu anliegenden Strategien, Projekten und Großvorhaben des Bundes zur Energiewende obliegt. Der Beirat umfasst die Bereiche Fachverbände, Energiewirtschaft, Länder/Kommunen und Wissenschaft.

„Ich freue mich sehr über die Wahl, gerade weil mir die Themen nachhaltiger Ressourcenschutz und Klimawandel am Herzen liegen“, sagt Werk, der zur Arbeitsgruppe Naturschutz & Umweltprüfung des Zentrums für Landschaftsarchitektur & urbanen Gartenbau gehört und Studienbereichsleiter der Landschaftsarchitektur an der Hochschule Geisenheim ist. Er beschäftigt sich vor allem mit umwelt- und naturschutzrechtlichen Fragestellungen und Instrumentarien. Des Weiteren ist er in verschiedenen Funktionen und ehrenamtlichen Aufgaben im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege engagiert und übernimmt eine Vielzahl gutachterlicher Tätigkeiten in diesem Kontext. Außerdem publiziert er regelmäßig in verschiedenen Fachzeitschriften. „Spannend an der Landschaftsarchitektur ist insbesondere die Vielfältigkeit in diesem kreativen Berufsfeld. Naturwissenschaftliche, technische aber auch wirtschaftliche Aspekte spielen eine große Rolle bei der Planung, Gestaltung und Instandhaltung von Landschaften“, so Werk. Die Entwicklung, Anlage und künstlerische Umsetzung in privaten Gärten und öffentlichen Freianlagen wie Parks und Sportplätzen zählen zu den interessanten Aufgaben der Landschaftsarchitektur. Im Mittelpunkt steht die Gestaltung intakter, ökologischer Lebenswelten unter der Verwendung von Pflanzen und natürlichen Baustoffen. Ebenso gehört die Begrünung der stetig wachsenden Ballungsräume zu den wichtigen Projekten. Biologische Vielfalt, Arten-, Biotop- und Gewässerschutz sowie die Veränderung des Klimas zählen ebenfalls zu den aktuellen Themen und Herausforderungen für die Experten in Sachen Landschaftsgestaltung.

Herbstfärbung im Park Monrepos (653_ Web 72dpi)

Wenn Du kreativ bist, die Natur liebst und Dir ein „normaler Bürojob“ zu langweilig ist, dann bewirb Dich jetzt für den Studiengang Landschaftsarchitektur (B.Eng.). Lerne mit uns die Landschaft zu designen und Deinen Ideen freien Raum zu geben. Denn das wahre Leben findet draußen statt! Finde es heraus!

Wir freuen uns auf Dich!

Hochschule Geisenheim University – Zukunft wächst!


Tags: , , , , , ,

Halbzeit in Lincoln. Ich habe nicht schlecht gestaunt als ich dieses Frühjahr erfahren habe, der einzige Bewerber um einen Studienplatz an der Lincoln University zu sein. Zugegeben, ich habe mich darüber gefreut. Aber ich hoffe doch sehr, dass in Zukunft wieder mehr Geisenheimer diese einzigartige Chance nutzen. Falls Du jetzt grade mit dem Gedanken spielst, dann kann Dich vielleicht mein kleiner Zwischenbericht überzeugen nach Neuseeland zu kommen. Weiterlesen »


Tags:

Neue Projekte der Hochschule Geisenheim zur Unterstützung von Flüchtlingen im Rheingau

DAAD-Projekte_Fluechtlinge

Teilnehmer des ersten Deutsch-Intensivkurses für Flüchtlinge an der Hochschule Geisenheim im Juli.

Mit zwei neuen Projekten, gefördert aus Mitteln des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), unterstützt die Hochschule Geisenheim Flüchtlinge im Rheingau beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Vorbereitung auf ein mögliches Studium in Deutschland. Sie hilft den Neuankömmlingen, sich besser im Alltag zurechtzufinden, und bietet ihnen Campus-Führungen sowie Einblicke in einzelne Lehrveranstaltungen an.

Das Angebot umfasst einen kostenlosen dreimonatigen Intensiv-Deutschkurs (Level A0-B1), der am 12. September 2016 am Campus Geisenheim anläuft. Des Weiteren unterstützen zwei studentische Hilfskräfte die studierwilligen Flüchtlinge und ermöglichen ihnen Einblicke in den Studienalltag. Koordinator der Aktivitäten an der Hochschule Geisenheim ist das International Office.

Für die Projektteilnahme können sich Flüchtlinge bewerben, die im Herkunftsland zum Studium berechtigt sind oder die bereits Studienzeiten vorweisen können. Interessierte können weitere Informationen und Bewerbungsformulare jederzeit unter international@hs-gm.de mit einer formlosen E-Mail anfordern. Bewerbungsschluss ist der 26. August 2016.

Ergänzend zu den DAAD-geförderten Aktivitäten begleitet das Projekt „Geisenheim International – study & more“, das aus Mitteln des Landes Hessen und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert wird, Flüchtlinge, die an der Hochschule Geisenheim studieren möchten.


Tags: , , , , ,

Vorträge von Studierenden und Fachberatung zu den Studienmöglichkeiten im Bereich Landschaftsarchitektur

galabau_logo_jahreszahl2016_claim_RGBDie GaLaBau in Nürnberg ist die einzige europäische Fachmesse für die Garten- und Landschaftsbaubranche – und die nutzen Prof. Gerd Helget, Thomas Muschkullus, Lehrkraft für besondere Aufgaben, und zwei Studierende, um den Studiengang Landschaftsarchitektur der Hochschule Geisenheim zu präsentieren. Das Team um Prof. Helget wird vom 14. bis 17. September 2016 wie gewohnt am Stand des Fördervereins Landschaftsbau Hochschulen e. V. (Halle 3a, Stand 120) zu finden sein, wo sich zudem neu weitere Lehranstalten präsentieren. Die Hochschulen halten dort im 30-Minuten-Takt kleine Vorträge, die einen kleinen Einblick in die Aktivitäten der jeweiligen Hochschule geben; die Hochschule Geisenheim etwa in das Friedhofsprojekt Montabaur.

Die Messe bietet darüber hinaus genug Raum zum Netzwerken; in 13 Messehallen und auf attraktiven Aktionsflächen für Maschinenvorführungen präsentieren die Veranstalter und Aussteller das gesamte Angebotsspektrum für Planung, Bau und Pflege von Urban-, Grün- und Freiflächen. Erweitert wird das Angebot im Messezentrum Nürnberg um Themenbereiche der grünen Branche wie Spielplatzbau, Golfplatz, Baumpflege LIVE und Garten(T)Räume.

Alle wichtige Informationen für Besucher bietet die Webseite der Messe: https://www.galabau-messe.com


Tags: , , , , , , , ,

Buntes Programm mit Prof. Dr. Monika Christmann hinter dem Verkaufstresen

Prof.Dr.MonikaChristmann_Titel

Die gewohnt hohe Qualität im Glas, ein erfrischend neues Konzept als Wein-Begleitung: Das Weingut der Hochschule Geisenheim University präsentiert sich vom 12. bis 21. August 2016 auf der 41. Rheingauer Weinwoche in Wiesbaden. Das Programm am Stand mit der Nummer 66 richtet sich sowohl an Freunde der Hochschule Geisenheim, als auch an neugierige Weinkenner, die sich für alle Aspekte rund um den An- und Ausbau von Weinen interessieren.

Am Dienstag, 16. August 2016, haben die Besucher und Kunden des Weinstands die Möglichkeit, mit Prof. Dr. Monika Christmann, Präsidentin der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV) und Leiterin des Weinguts der Hochschule Geisenheim University, über Forschung, Technik und Regularien rund um Reberzeugnisse zu diskutieren. Am Aroma-Rad können Groß und Klein ihre Spürnase testen, sich an ausgewählten Tagen zudem mit internationalen Studierenden der Hochschule Geisenheim aus Armenien und Honduras austauschen.

Die Termine und Aktionen an Stand 66 in der Übersicht

12. bis 21. August Ausschank von Weinen aus dem Weingut der Hochschule Geisenheim University
16. August, 12.00 bis 17.00 Uhr OIV-Präsidentin Prof. Dr. Monika Christmann schenkt aus
täglich, am Nachmittag Testen Sie Ihre Sinneswahrnehmung am Aromarad der Hochschule Geisenheim
an ausgewählten Tagen Internationale Studierende schenken aus und teilen ihre Erfahrungen im Rheingau

 


Tags: , , , , ,

Fachlektüre für die Sommermonate

Druckfrisch und spannender als jeder Krimi: Die Geisenheimer Berichte, Band 78 – 80, sind ab sofort an der Hochschule Geisenheim und im Buchhandel erhältlich. Zwei Bände beschäftigen sich mit verschiedenen Aspekten der Entalkholisierung, Elizabeth Kecskeméti mit dem Themenkomplex Botrytis cinerea.

Bd. 78 – Andreas Blank: Teilweise Entalkoholisierung von Wein: Beurteilung technischer Verfahren, deren Modellierung und sensorische Auswirkung

Band 78 der Geisenheimer Berichte befasst sich mit dem Versuch einer technologischen Alkoholreduzierung mittels Spinning Cone Column, Umkehrosmose und Membrankontaktor. Ziel war es, die Eignung dieser Verfahren für eine Alkoholreduzierung um zwei Volumenprozent zu untersuchen. Aufgrund der Modellierung und der Ergebnisse ist der Unterschied zwischen den untersuchten Verfahren aus wissenschaftlicher Sicht sehr gering. Alle untersuchten Verfahren eignen sich hiermit für diese Alkoholreduzierung.

Bei den untersuchten destillativen Verfahren gehen keine Extraktstoffe verloren. Die Ergebnisse einer Standardanalyse auf Zucker, Säuren, pH-Wert, Farbe und Phenolen ändern sich durch eine Alkoholreduzierung nur unwesentlich. Aufgrund der Verringerung des Ethanolgehaltes um zwei Volumenprozent werden die Extraktstoffe leicht konzentriert. Die Konzentration der flüchtigen Säure bleibt nahezu unverändert. Flüchtige Weininhaltsstoffe sowie Aromastoffe werden durch die Alkoholreduzierung in der Konzentration verringert. Kohlenstoff- und Schwefeldioxid gehen bei der Alkoholreduzierung verloren. Beide Substanzen können und sollten aus oenologischer Sicht aber vor der Abfüllung wieder ergänzt werden.

Alle untersuchten physikalischen Verfahren zur Alkoholreduzierung senken den Gehalt an Aromastoffen geringfügig bis mäßig. Da sensorisch in der Regel keine signifikanten Unterschiede im Aroma zwischen Kontrollwein und reduziertem Wein gefunden wurden, ist dieser Verlust an Aromastoffen zu vernachlässigen. Zum besseren Erhalt der Aromastoffe ist ein Teilmengenverfahren zu bevorzugen. Besondere Verfahren zum Schutz der Aromastoffe, wie die Spinning Cone Column mit zwei Durchgängen, bieten analytisch geringe Vorteile. Sensorisch zeigen sich jedoch keine Unterschiede zu anderen Verfahren. Eine Änderung der Geruchsstilistik erfolgt durch eine Alkoholreduzierung in keinem Fall.

Die im Alkohol reduzierten Weine haben tendenziell etwas weniger geschmackliche Fülle, wirken weniger süß und sind weniger brandig als die Ausgangsweine. Wenn diese sensorischen Eigenschaften erwünscht sind, kann die teilweise Entalkoholisierung mithilfe technologischer Verfahren die Stilistik der Weine entsprechend positiv beeinflussen. Die Wahl des geeigneten Verfahrens zur Alkoholreduzierung kann aus wissenschaftlicher Sicht weitgehend ohne Einschränkung erfolgen.

ISBN 13: 978 3 934 742 67 3, 25,00 Euro

Bd. 79 – Elizabeth Kecskeméti: The grape berry bunch rot complex on Vitis vinifera (L.): Genetic characterization of the microbiocoenosis in the carposphere of ripening grape clusters

The microbiocoenosis in the carposphere of ripening grape clusters of Vitis vinifera (L.) is very complex and varies according to many different factors like climate conditions, fruit development and management practices. This principle also applies to pathogenic microorganisms belonging to the disease complex „Botrytis bunch rot“, dominated by Botrytis cinerea.

The microbiocoenosis in the carposphere of ripening grapes was investigated by means of modern DNA sequencing techniques. Accordingly, fungal and bacterial strains could be identified at family level. The samples were obtained from vineyards that have been managed according to integrated, organic and biodynamic viticulture and from vineyards fertilized with different amounts of nitrogen. The tests were performed at three maturation stages of the grapes. The investigations have shown that B. cinerea and acetic acid bacteria remain the most common species on grape berry skin during grape development. Beside grapevine pathogens, beneficial microbial communities grow naturally on the surface of the grapes.

In order to investigate the genetic diversity of B. cinerea, single spore isolates were obtained from different vineyards of the grapevine growing region Rheingau. Single strains were examined in vitro for the presence of two transposons (Boty and Flipper) as well as for two mycoviruses (BVX and BVF). The influence of genetic factors on parameters such as mycelial growth and laccase activity has been investigated. The results indicated that isolates infected with mycoviruses (37%) or modified by transposons (98%) can influence the microbial populations and play an important role in the development of gray mold as well as by the discoloration of red wines.

ISBN 13: 978 3 934 742 68 0, 25,00 Euro

Bd. 80 – Matthias Schmitt: Teilweise Alkoholreduzierung von Wein mittels physikalischer Verfahren – Alkoholmanagement

Im Rahmen seiner Dissertation „Teilweise Alkoholreduzierung von Wein mittels physikalischer Verfahren – Alkoholmanagement“ hat Matthias Schmitt verschiedene Verfahren zur teilweisen Alkoholreduzierung untersucht und überprüft, welchen Einfluss diese Behandlung auf die jeweiligen Weine hat. Er führt darin auch aus, inwieweit eine sensorische Unterscheidung sowohl der verwendeten Verfahren als auch im Grad der Alkoholreduzierung – um zwischen zwei und 4,5 Volumenprozent – möglich ist. Er zeigt unter anderem, dass kein allein präferierter Alkoholgehalt feststellbar ist.

Die quantitativ diskriminierenden Analysen (QDA) hingegen wiesen darauf hin, dass, wenn der Alkoholgehalt um drei oder vier Volumenprozent reduziert wurde, das Attribut Körper/Fülle am deutlichsten verändert wurde. Sollen nun auf technischem Weg gezielt Weine mit deutlich reduziertem Alkoholgehalt erzeugt werden, so sollte der Rückgang von Körper und Fülle durch geeignete Maßnahmen substituiert werden. Schmitt konnte auch belegen, dass die Spinning Cone Column – entgegen anderslautender Behauptungen – die Aromen nur nach Flüchtigkeit abtrennt. Befürchtungen, man könne Weine in gewünschte Aromen zerlegen und gezielt wieder zusammensetzen, lassen sich aufbauend auf den gesammelten Ergebnissen nicht nachvollziehen. Er verweist mit Blick auf die geeigneten Verfahren zur Reduzierung des Alkoholgehalts von Wein jedoch explizit auf die davon tangierten zollrechtlichen Bestimmungen und die damit verbundenen Schwierigkeiten.

ISBN 13: 978 3 934 742 69 7, 27,00 Euro

Die Geisenheimer Berichte sind an der Hochschule und im Buchhandel erhältlich.


Tags: , , , , , , , ,

Hochschule Geisenheim sucht zum Semesterstart freien Wohnraum für Studienanfänger aus dem In- und Ausland

Herzlich-Willkommen-an-der-HGU_Titel

Ein Zimmer zur Untermiete, eine freistehende Einliegerwohnung oder ein nicht genutztes Ferien-Appartement? Alles willkommen! Die Hochschule Geisenheim sucht zum Semesterstart im Oktober wieder bezahlbaren Wohnraum für Studienanfänger aus dem In- und Ausland. Ihre Angebote können Privatpersonen aus Geisenheim und Umgebung kostenlos in der Facebook-Suchbörse des AStA Geisenheim und unter www.wohnraum-gesucht.de inserieren oder am Schwarzen Brett der Hochschule aushängen lassen.

Speziell für internationale Studierende ist die Wohnungssuche im Rheingau eine echte Herausforderung. „Mich erreichen beinahe täglich Anfragen von Studieninteressierten, beispielsweise aus Indien oder Südamerika, die auf der Suche nach einem Zimmer sind“, berichtet Lisa-Marie Peters, die im Projekt „Pre-Study“ dafür sorgt, dass internationale Studierende in Geisenheim erfolgreich ins Studium starten können. „Wir stellen den Internationalen bei Bedarf auch einen Buddy, einen Paten, an die Seite, der ihnen zum Beispiel bei Wohnungsbesichtigen helfen und die Kommunikation zwischen Interessent und Vermieter begleiten kann.“ Die Erfahrung habe gezeigt, dass sich Studierende aus anderen Nationen, die in der Nähe des Campus lebten, schneller integrierten.

Unterstützung beim Einstellen der Angebote – gerne auch von WG-tauglichen Wohnungen – in den Online-Portalen oder dem Anbringen eines Aushangs am Schwarzen Brett bieten Sabine Windel vom International Office (Tel.: 06722 502 786 / sabine.windel@hs-gm.de) und der Allgemeine Studierendenausschuss (asta@hs-gm.de).


Tags: , , ,

Maximilian_Greiner_beim_BPS_in_IsraelMaximilian Greiner verbringt ein halbes Jahr bei der Hans Sternbach Winery in Givat Yeshayahu

In Israel beginnt der Herbst schon Anfang August: Maximilian Greiner, Student an der Hochschule Geisenheim, startet dort in seinem Praktikumsbetrieb, der Hans Sternbach Winery, gleich in den ersten Tagen mit der Lese des Sauvignon blanc. Der Geisenheimer absolviert seit dem 1. August 2016 sein Berufspraktisches Semester in Givat Yeshayahu und berichtet auf einem eigenen Blog über die Arbeit in den Weinbergen und dem Keller.

Die ersten Arbeiten standen dabei ganz unter dem Eindruck der bevorstehenden Lese; das Reinigen von Weinkeller und Kelterhalle, die tägliche Qualitätskontrolle in den Weinbergen sowie die Planung und Entwicklung neuer Ideen für den aktuellen Jahrgang standen für den angehenden Weinbauer an.

Einblicke in Arbeit, Kultur und Leben in einem Israelischen Weingut gibt es für alle Interessierten – mit und ohne Fernweh – auf Greiners privatem Blog: http://bps1mgreinerisrael2016athanssternbach.blogspot.de/


Tags: , , , , , , ,

Ältere Postings »