„Industrielle Energiestrategie“ in der Bibliothek erhältlich

 

Am Neujahrsempfang unserer Hochschule spendete Hartmut Tesch als Sachspende zwei Exemplare des sehr umfangreichen Lehrbuches „Industrielle Energiestrategie“. Die beiden Bücher übergab er an unseren Präsidenten Prof. Dr. Hans Reiner Schultz zum reichlichen Gebrauch durch die Studierenden.

Das Praxishandbuch für zukünftige Unternehmens-, Produktions- und Betriebsleiter der Wein- und Getränkebranchen sowie der gartenbaulichen Pflanzenproduktion unter Glas ist in unserer Hochschulbibliothek vorrätig.


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Antrittsvorlesungen zu Klimawandel und Kulturlandschaftsentwicklung am 02. Februar 2017

Einen spannenden Ausschnitt aus der Lehr- und Forschungstätigkeit an der Hochschule Geisenheim präsentieren Prof. Dr. Manfred Stoll, Leiter des Instituts für allgemeinen und ökologischen Weinbau, sowie Prof. Dr. Eckhard Jedicke aus der Arbeitsgruppe Naturschutz und Umweltplanung bei ihren Antrittsvorlesungen am 2. Februar 2017. Beginn der Veranstaltung im Gerd-Erbslöh-Hörsaal (HS 30) ist 15.30 Uhr.

Jedicke, der vor gut einem Jahr für das Lehrgebiet Landschaftsplanung berufen wurde, stellt und diskutiert in seinem Vortrag die Frage: „Kulturlandschaft 2030 – Wie gelingt der Spagat zwischen Schutz und Nutzung?“ Im Fokus steht Deutschland als eine Kulturlandschaft, die geprägt wird durch den sie nutzenden Menschen. Aktuell verändert der Mensch die Landschaft aber in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit und Intensität. Welche Prozesse laufen warum ab, welche Folgen haben sie? Das beleuchtet Jedicke am Beispiel der Landwirtschaft und hier wiederum für Tierhaltung und Grünland genauer. Produziert Landwirtschaft nur Nahrungsmittel und Energie – oder viel umfassendere Ökosystemleistungen? Der Vortrag gibt einen Ausblick, was die Landschaftsplanung als Moderator tun kann, um die Landschaftsentwicklung vorausschauend zu steuern.

Stoll, der als Studiengangsleiter die internationalen Master-Studiengänge VITIS-VINUM und Vinifera EuroMaster verantwortet, präsentiert „Weinbauliche Strategien in Zeiten des Klimawandels“. Weltweit wird nach Strategien gesucht, um Trauben bis zur Lesereife gesund zu erhalten. Gleichzeitig gibt es, bedingt durch den Klimawandel, Bestrebungen, den Lesetermin nach hinten zu verschieben. So kann während der Traubenreife die teilweise von der Zuckereinlagerung entkoppelte Aromastoffbildung erfolgen. Das Ziel sind Weine mit weniger Alkohol bei gleicher Aromatik. Zudem geraten durch den weinbaulichen Strukturwandel persönliche Beobachtungen aus dem Weinberg zusehends in den Hintergrund. Der Wissenschaftler zeigt Ansätze auf, wie die Winzer diesen Veränderungen in Zukunft begegnen können und werden.

  • Termin: Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Manfred Stoll und Prof. Dr. Eckhard Jedicke
  • Wann: 02. Februar 2017, ab 15.30 Uhr
  • Wo: Gerd-Erbslöh-Hörsaal (HS 30)

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Biersommelière Irina Zimmermann führt Geisenheimer Studierende in die Welt des goldenen Gerstensaftes ein

Ihr Studium des Brauereiwesens hatte Irina Zimmermann aus Mangel an Alternativen begonnen. „Ich habe gedacht, dass ich nach drei Monaten wieder aufhöre“, erzählt die gebürtige Kasachin. Das Studium aber hat ihre Liebe zum Brauen geweckt. Heute sagt sie: „In meinen Adern fließt Bier.“ Ihre Leidenschaft für und ihr Wissen über den Gerstensaft hat die Biersommelière und Anwärterin auf den Titel Master of Beer im Dezember mit den Studierenden der Hochschule Geisenheim geteilt.

Unter dem Slogan „Wein auf Bier, das rat’ ich Dir!“ hatte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zur CraftBeer-Probe mit der Bierexpertin geladen. Zimmermann, die bei der Weltmeisterschaft der Biersommeliers in Sao Paolo 2015 als einzige Frau im Teilnehmerfeld Platz 3 belegt hatte, brachte neben neun Bieren auch allerhand Einblicke in die Geschichte des Bieres mit. „Es geht darum, etwas mitzunehmen, zu riechen und zu schmecken – und um hinterher zuhause klugscheißen zu können“, gab sie die Marschroute für den Abend aus.

Und es gab Einiges zu lernen, denn Bier habe etwa 8.000 verschiedene Inhaltsstoffe im Vergleich zum Wein mit seinen 1.200, wie Zimmermann auf ihrer Internetseite schreibt. Die Teilnehmer in der restlos ausverkauften Probe ließen sich dadurch nicht verunsichern, sondern probierten sich bei bester Stimmung unvoreingenommen durch Pils, Stout und Co. „Das Thema Craft finde ich einfach spannend“, erzählte Weinbau-Studentin Lara über ihre Motivation zur Teilnahme. Mit der Expertin fachsimpelten die Studierenden über Farbe, Geruch und Geschmack des Bieres, schnupperten an Hopfen, probierten Malz und bekamen erste Einblicke in die Empfehlungen von Bier zum Essen. „Dunkles Bier zu dunklem Essen“ – damit machen Biertrinker bestimmt nichts falsch.

Die nächsten Veranstaltungen des AStA sind die Big Bottle Party am 26. Januar und die Bachelor-Party am 17. Februar 2017.

 


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Hochschule Geisenheim präsentiert auf der IPM ESSEN 2017 innovative Forschungsprojekte & spannende Studiengänge

Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz stehen beim Auftritt der Hochschule Geisenheim University auf der IPM ESSEN 2017 im Fokus. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule präsentieren in Halle 3, Stand 3E67, neben einem vielfältigen Studienangebot auch die mobile Variante der Geisenheimer Steuerung, eine Bewässerungs-App für den Freilandgemüsebau. Die App berechnet auf Basis fundierter Wasserverbrauchsmodelle den Wasserbedarf sowie den optimalen Bewässerungszeitpunkt. So erlaubt es die Anwendung den Betrieben, ressourcen- und kosteneffizient zu agieren.

An einem Exponat können Besucher an Stand 3E67 zudem sehen, wie der Wasserverbrauch von Bäumen im Feld oder in der Stadt gemessen wird und mit Experten die Auswirkungen von Trockenstress – gerade auf urbanes Grün – diskutieren. Auch in der Lehrschau in der Green City, Halle 1A, ist die Forschungsarbeit der Hochschule präsent: Die dort gezeigte Hessenlampe ist eine Plasmalampe mit sonnenähnlichem Licht, die die gartenbauliche Gewächshausproduktion deutlich energieeffizienter macht.

Die Erkenntnisse aus den vielfältigen Forschungsprojekten finden direkten Eingang in die Lehre an der Hochschule Geisenheim; in Gartenbau (B.Sc.), Logistik und Management Frischprodukte (B.Sc.) sowie sechs weiteren praxisorientierten Bachelor-Studiengängen vertiefen sich die Studierenden auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und mit engem Bezug zur Praxis. Über das Bachelor-Angebot und den forschungsbasierten Master-Studiengang Gartenbauwissenschaft (M.Sc.) können sich Interessierte im Rahmen der IPM ESSEN 2017 am besten am Stand der Hochschule in Halle 3, Stand 3E67, informieren. Eine erste Übersicht ist auch am Gemeinschaftsstand aller Hochschulen (Stand 1A-B30) ganz in der Nähe zu finden.


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Hochschul-Team überzeugt Besucher der Mainzer CraftBeerMesse

Mit einer stylischen Theke und – natürlich noch viel wichtiger – drei leckeren Hopfen-Getränken haben Dipl.-Ing. Arne Sperl vom Institut für Weinanalytik & Getränkeforschung der Hochschule Geisenheim und sein Team die 3.500 Besucher der Mainzer CraftBeerMesse im November überzeugt. Mit einem modernen Auftritt und einem jungen Team, den Studierenden Julia Betzl und Tim Seibt, warb die Hochschule dort um Studierende und für die Geisenheimer Getränke-Qualität.

Auf der Getränkekarte der Hochschule standen im Apfelbrandfass gelagerter Doppelbock, rotes Weizenbier mit erntefrischem Hopfen und – als alkoholfreie Alternative – tiefroter Hibiskus-Eistee mit Hopfenauszügen. „Das Feedback der Besucher fiel noch positiver aus als im Vorjahr“, berichtet Sperl, der in verschiedenen Vorträgen seine Zuhörerinnen und Zuhörer für Craftbeer begeisterte. „Für viele Besucher war unser fassgereifter Doppelbock der Messehöhepunkt!“

Wer jetzt schon seine Termine für das neue Jahr durchplant, sollte sich unbedingt den 17. und 18. November 2017 im Kalender notieren; dann präsentiert sich Arne Sperl mit seinem Team und neuen Köstlichkeiten auf der 3. Mainzer CraftBeerMesse. „Ein Besuch in der Halle 45 lohnt sich dann in jedem Fall wieder“, verspricht der Bierexperte. „Wir arbeiten hier im Getränketechnologischen Zentrum nämlich das ganze Jahr über mit unseren Studierenden an spannenden und vor allem schmackhaften Bier- und Getränkekreationen.“

Alle Informationen zum Studium Getränketechnologie (B.Sc.) gibt es hier.


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Wissenschaftler auf Spurensuche nach dem perfekten Kakaoaroma

Es gibt sie mittlerweile in tausenden Variationen, mit sämtlichen Zutaten versehen, in Form von Nikoläusen oder Osterhasen, in zartschmelzend oder bitter: Schokolade.

Doch was steckt eigentlich hinter dem als „süße Verführung“ seit Jahrhunderten konsumierten, beliebten Produkt aus der Kakaobohne, das nebenbei auch noch glücklich machen soll? Dieser Sache soll das „Cocoa Chain“-Projekt Quality improved Cocoa and Cocoa-based Products with Flavour Profiles on Demand – ‘From Farm to Chocolate Bar’ in Peru und Deutschland auf den Grund gehen.

Die Hochschule Geisenheim ist mit Dr. Christian von Wallbrunn, Wissenschaftler am Institut für Mikrobiologie und Biochemie, an der mikrobiologischen Charakterisierung der Kakaofermentation und der Entwicklung einer zu testenden Starterkultur an diesem Projekt beteiligt. Als Starterkultur werden zugesetzte Mikroorganismen wie zum Beispiel Hefen bezeichnet, die einen Veränderungsprozess eines Lebensmittels gezielt in Gang setzen.

Die Nachfrage nach Kakao – insbesondere in Asien – boomt. Es ist ein Milliardengeschäft. „Deutschland ist einer der größten Schokoladenerzeuger weltweit. Insbesondere die Nachfrage am Markt bezüglich hochwertigen Pralinen, die von kleinen und mittleren Unternehmen produziert werden, ist gestiegen. Schokoladenmanufakturen stoßen bei der Suche nach hochwertigem Kakao mit gleichbleibender sensorischer Qualität oft auf Probleme“, erklärt von Wallbrunn. Das Gros des Rohkakaos kommt aus afrikanischen Staaten, gefolgt von der Karibik, Mittel- und Südamerika sowie Asien. Die idealen Anbaubedingungen für Kakaobäume (Theobroma cacao L.) befinden sich in Äquatornähe, denn sie benötigen gute Böden, eine Durchschnittstemperatur von über 20 Grad Celsius sowie mindestens 1.500 mm Niederschlag pro Jahr. Die Haupternte für Kakao ist in der Regel von November bis Januar, in einigen Regionen Perus, der vermutlich ursprünglichen Heimat des Kakaos, teilweise sogar bis März. „Forastero, Criollo und Trinitario sind die Hauptsorten, wobei die Forastero-Kakaobohne mit rund 80 Prozent an erster Stelle der weltweiten Kakaoproduktion steht. Die Criollo-Kakaobohne hingegen zählt zu den feinsten Bohnen und wird für Edelkakao verwendet“, so der Wissenschaftler und ergänzt, dass der Handel mit Rohware und damit der Bedarf an einwandfreiem Rohkakao weiter zunimmt.

Die Kakaofrucht wächst direkt am Stamm des Kakaobaumes. Sind die Früchte reif, werden sie mit Macheten geerntet und halbiert, um anschließend das Fruchtfleisch – die sogenannte Pulpe – und die Kakaobohnen zur folgenden Fermentation zu entfernen. „Eine Kakaofrucht enthält 30 bis 50 Kakaobohnen, die ungefähr zwei Zentimeter breit und einen Zentimeter lang sind. Das Fruchtfleisch selbst schmeckt je nach Varietät süßlich-bitter“, so von Wallbrunn.

Hat sich in den vergangenen Jahren enorm viel im Bereich der Weiterverarbeitung von Rohkakao getan, so scheint jedoch in Bezug auf die landwirtschaftlichen Methoden zur Kakaogewinnung die Zeit stehen geblieben zu sein. „Der Schlüssel zur späteren Schokolade sind die Samen des Kakaobaumes, doch die letztendliche Qualität ist von vielen Faktoren abhängig. Eine entscheidende Rolle spielen genetisch unterschiedliche Varietäten des Kakaobaums, die Kultivierungsbedingungen, der Erntezeitpunkt und letztendlich die Weiterverarbeitung durch Fermentation, Trocknung und Rösten“, macht von Wallbrunn deutlich. „Der Einfluss und insbesondere das Wechselspiel dieser Variablen auf das Aroma gilt es zu erforschen“, ergänzt er.

„Kakao und Wein haben viel gemeinsam“

„Das Projekt, welches für die Dauer von zwei Jahren anberaumt ist, bringt viel Potenzial mit sich. Zum einen gibt es bisher wenige Untersuchungen hinsichtlich der Kakaofermentation. Zum anderen fasziniert mich als Mikrobiologe die Ähnlichkeit mit anderen Fermentationen wie beispielsweise der alkoholischen Gärung beim Wein“, so von Wallbrunn. „Wenn man bedenkt, was in den vergangenen Jahren im Bereich der Fermentation von Wein geforscht wurde, gibt es bei der Kakaofermentation noch sehr viel Potenzial für Untersuchungen. Zum Beispiel, was passiert, wenn man Enzyme – zu den bereits in der Kakaobohne vorhandenen – zugibt? Oder: Wie lassen sich die während der Trocknung verändernden Aromen beeinflussen? So hat zum Beispiel ein Kakao, der nicht getrocknet wurde oder nur kurz, sehr grüne, adstringierende, teilweise sogar blumige Noten. Letztere verschwinden jedoch mit zunehmender Trocknung und schlagen dann eher die Richtung schokoladig ein. Hier gibt es ebenfalls im Bereich der Erforschung von Aromen interessante Ansatzpunkte, denn auch wie beim Wein ist die Aromenwelt des Kakaos extrem vielfältig. Die Aromavorstufen, welche später das typische Kakaoaroma bilden, entstehen unter anderem durch die Fermentation der Kakaosamen. Momentan findet diese spontan, sprich unkontrolliert statt. Qualität ist also nicht reproduzierbar und falsch durchgeführte Fermentationen können durch Pilzbefall zu Problemen mit Mykotoxinen (Schimmelpilzgifte) führen. Unser Fokus bei diesem Projekt liegt insbesondere auf der Charakterisierung der Biodiversität der Hefen in den Kakaofermentationen. Zum einen soll untersucht werden, welche sogenannten wilden beziehungsweise natürlichen Hefen bereits vorhanden sind, und zum anderen sollen die Auswirkungen auf das Aroma erforscht werden, wenn Hefestämme zusätzlich zugeführt werden, um so die Gärung zu steuern und gewünschte Aromen zu erhalten“, erzählt von Wallbrunn.

„Es gibt bisher wenige Untersuchungen zur Kakaofermentation“

Die Fermentation, die in der Regel zwischen drei und acht Tagen dauert, erfolgt oft noch nach der traditionellen Methode – der Haufenfermentation. Hier werden die Kakaosamen gemeinsam mit dem weißen Fruchtfleisch auf Bananenblättern ausgebreitet und mit einer weiteren Schicht Bananenblättern abgedeckt. Vermehrt findet die Gärung auch in Holzkisten – als sogenannte Kastenfermentation – statt, was den Vorteil des geringeren Schädlingsbefalls hat. Die anschließende Trocknung der Kakaobohnen, welche während der Ernte weich und violett sind, erfolgt oft auf großen, mit Planen ausgelegten Flächen – teilweise überdacht. Durch regelmäßiges Wenden während der Trocknung erhält die Kakaobohne ihre bekannte braune Farbe.

Im ersten Jahr des Projekts ist eine Charakterisierung spontaner Kakaofermentationen geplant. Im zweiten Projektjahr soll dann die Zugabe verschiedener Starterkulturen verglichen werden, um Unterschiede hinsichtlich der Fermentationen und der Aromastoffe festzustellen. „Zur Identifizierung der Hefen bedienen wir uns der FTIR-Spektrometrie (Fourier-Transform-Infrarotspektrometrie)“, erklärt der Wissenschaftler.

Projektpartner in Deutschland sind die Universität Hamburg, die Hochschule Hamburg und das Julius Kühn-Institut Berlin. Des Weiteren sind die beiden peruanischen Universitäten in Lima, Universidad Peruana Cayetano Heredia und Universidad Nacional Agraria La Molina, sowie weitere in Peru ansässige Partner wie Kakaokooperativen an dem Projekt beteiligt.

Förderer ist die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e. V. (AiF), welches für Deutschland verantwortlich ist, mit Unterstützung durch die Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenwirtschaft. Das Projekt läuft unter dem transnationalen Förderprogramm der AiF „CORNET“ (Collective Research Networking).

Projektstart war der 1. Oktober 2016. Während der gesamten Projektphase wird eine über das Projekt finanzierte Doktorandin in Geisenheim und in Peru sein.

   

Das vorliegende CORNET-Projekt CORNET AiF 169 EN („Collective Research Network”) ist ein transnationales Gemeinschaftsforschungsvorgaben, an dem unter Koordination des FEI 2 Länder beteiligt sind.
Die hinter CORNET stehende Idee ist, nationale Fördermittel und Forschungsinstitutionen in einem transnationalen Projekt zu bündeln und damit Synergieeffekte über Ländergrenzen hinweg zu schaffen.

Das deutsche CORNET-Teilprojekt wird im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (via AiF) über den Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) gefördert.


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Spieler/Torwart – Anmeldung zum Sichtungstraining mit Erich Rutemöller

Winzer Euro 2016 – Finale in der Coface Arena Mainz

Der amtierende Vize-Europameister, die erfolgreiche Benefiz-Mannschaft der deutschen Weinwirtschaft, die Deutsche Fußballnationalmannschaft der Winzer – WEINELF, erweitert gezielt den Kader (Spieler und Torwart) u.a. für die Winzer-Fußball-Europameisterschaft 2018 in Slowenien.

Die Anmeldung zum Sichtungstraining 2017 ist bis zum 01. März 2017 möglich.

Alle Teilnehmer erhalten (bis 15. März 2017) eine offizielle Einladung per E-Mail zugesandt!

SICHTUNGSTRAINING 2017 im Rahmen des Trainingslagers im Sportzentrum Edenkoben/Pfalz vom 07. – 09. April 2017.

Anforderungsprofil: Mind. 20 Jahre, aktive(r) Fußballer(-in), Spieler oder Torwart, Tätigkeit innerhalb der Weinwirtschaft, teamfähig.

Zu diesem Sichtungstraining könntest Du eingeladen werden, um uns Dein Können in einer speziellen Trainingseinheit, die von Trainer Erich Rutemöller geleitet wird, zu zeigen. Um an dem Sichtungstraining teilzunehmen, bitten wir Dich, Deine Bewerbung zu senden an: info@weinelf.de.

WEINELF und DFB-Trainer Erich Rutemöller „Aus der Fußball Bundesliga, in der er bis 1994 als Trainer tätig war wechselte Erich Rutemöller zum Deutschen Fußball-Bund (DFB). Zunächst als Junioren-Trainer, später als Chef der Trainerausbildung bei der er unter anderem Lothar Matthäus zum Fußball-Lehrer ausbildete. An der Sporthochschule Köln leitet er die Lehrgänge zum Erwerb der Trainerlizenz, und als Coach des «Team 2006» blieb er in der Praxis.„ Quelle 5 Sterne Team


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Innovative Crowdfunding-Aktion von Ingelheimer Wiesenobst GbR und Hochschule Geisenheim auf der Zielgeraden

Eine Baumpatenschaft, eine Kutschfahrt durchs Ingelheimer Obstbaum-Blütenmeer oder doch lieber ein Vogelhäuschen? Noch bis zum 15. Januar 2017 können Interessierte die Crowdfunding-Initiative Ingelbaum unterstützen und sich ihr persönliches Dankeschön sichern. Margarete Jost und Markus Kirn, Betreiber der Ingelheimer Wiesenobst GbR und bekannt für ihre Philaroma-Erdbeeren, sammeln bei der Aktion Geld, um in Ingelheim 777 Apfelbäume zu pflanzen. Rund anderthalb Hektar auf der Rheinwelle werden damit zum Lebensraum für verschiedenste Tier- und Pflanzenarten – und bieten den Menschen der Region einen Ort der Naherholung, für Picknicks oder Spaziergänge. Das Konzept für die Aktion entwickelten Master-Studierende der Gartenbauwissenschaft im Modul „Strategisches Marketing“ an der Hochschule Geisenheim.

„Gerade wir als kleines Familienunternehmen müssen uns dynamisch entwickeln – und dazu brauchen wir Unterstützung von außen“, berichtet Kirn, der gemeinsam mit seiner Frau selbst Gartenbau an der Hochschule Geisenheim studiert hat. „Uns hat damals immer die Arbeit in Projekten mit Praxisbezug am besten gefallen. Deshalb habe ich bei der Hochschule angefragt, ob es machbar wäre, Marketingmöglichkeiten für unseren Betrieb im Rahmen eines Studierenden-Projekts auszuloten. Mit dem Ergebnis sind wir jetzt mehr als zufrieden.“

Die Studierenden der Gartenbauwissenschaft hatten im Sommersemester 2016 unter der Leitung von Dipl.-Ing. Eike Kaim im Modul „Strategisches Marketing“ zu den Themen Crowdfunding und Genussscheinen recherchiert, und die Eignung verschiedener Maßnahmen zur Kundenbindung und Imagepflege gegeneinander abgewogen. „Die Arbeit an einem Projekt, bei dem sie Methoden aus dem Studium in einem Betrieb aus der Branche anwenden können, ist das Beste, was den Studierenden passieren kann. Die größte Herausforderung war natürlich das Produkt – wer heute eine Baumpflanzaktion unterstützt, kann vielleicht erst im übernächsten Jahr seine Äpfel ernten“, berichtet die für das Modul verantwortliche Dozentin. Doch mit regionalem Bezug, Nachhaltigkeit und dem Bild von blühenden Ingelheimer Obstwiesen konnte das Projekt bis dato viele Unterstützer überzeugen.

„Uns geht es um langfristige Perspektiven. Wir pflanzen schorfresistente Sorten, um möglichst umweltschonend produzieren zu können. Mit dem Geld, das wir über das Crowdfunding sammeln, werden wir auch eine Maschine zur Bodenbearbeitung kaufen. So können wir das Areal beispielsweise als Lebensraum für den Wiedehopf optimal bereiten“, sagt Kirn. Mit dem Geld, das auf www.ingelbaum.de gespendet wird, kann er die 777 Bäume über zwei Jahre pflegen, Sitzgruppen und vielleicht sogar eine Grillstelle im Apfelhain anlegen. Los geht es im Februar oder März aber erst einmal mit dem Pflanzen der 2-jährigen Bäume. Baumpaten und Unterstützer dürfen bei der Aktion natürlich dabei sein.

Eine Bewerbung für das Master-Studium Gartenbauwissenschaft (M.Sc.) an der Hochschule Geisenheim mit Start im Sommersemester 2017 ist noch bis 20. März 2017 online möglich. Wer sich für das Bachelor-Studium Gartenbau (B.Sc.) mit vielfältigen Schwerpunkten – beispielsweise in allen Anbaufächern, Ressourceneffizienz und Vertrieb – interessiert, kann sich am 17. Mai 2017 beim Studieninfotag auf dem Campus direkt informieren. Der Studienstart ist zum Wintersemester 2017/18 möglich.

Hier geht es direkt zum Bewerbungsportal!


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Feierlicher Neujahrsempfang der VEG – Geisenheim Alumni Association e. V. und der Hochschule Geisenheim mit prominenten Gästen

Gemeinsam mit Staatssekretär Ingmar Jung, dem deutschen Weinbaupräsidenten Norbert Weber und zahlreichen weiteren prominenten Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verbänden feierten die Hochschule Geisenheim und die VEG – Geisenheim Alumni Association e. V. am Mittwoch, 4. Januar 2017, ihren traditionellen Neujahrsempfang. Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, lobte in seinem Grußwort die besondere Atmosphäre an der Hochschule, herausragende wissenschaftliche Leistungen und den Praxisbezug im Studium.

Weinbaupräsident Norbert Weber zeigte sich in seiner Ansprache ebenfalls begeistert von der engen Vernetzung der Hochschule Geisenheim mit den Betrieben der Weinwirtschaft. Außerdem bedankte er sich für das große Engagement der Hochschule bei der Messe INTERVITIS INTERFRUCTA HORTITECHNICA im vergangenen November. „So behält die internationale Messe ihren Wert und wird durch internationale Wissenschaftler in Stuttgart getragen“, betonte Weber. „Wissenschaft kann nicht ohne Praxis leben“, so der Präsident des Deutschen Weinbauverbandes weiter und hob die zahlreichen neuen Entwicklungsprojekte in und aus Geisenheim hervor.

Petra Müller-Klepper, Mitglied des Landtages in Hessen, lobte die Hochschule als „innovativen Ort für die Gestaltung einer besseren Gegenwart und Zukunft“. Wie der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers, und Frank Kilian, Bürgermeister der Hochschulstadt Geisenheim, betonte sie in ihrem Grußwort die soziale Kompetenz der Akteure in Wissenschaft und Bildung, die die Hochschule neben aller fachlichen Qualität auszeichne.

Kompetenz, die die Hochschule Geisenheim auch im neuen Jahr zeigen wird. „Wir nehmen den gesellschaftlichen Auftrag, den wir über Studium und Forschung hinaus haben, an“, bekräftigte Hochschul-Präsident Prof. Dr. Hans Reiner Schultz mit Blick auf das Engagement bei der Integration von Flüchtlingen sowie bei der Verbesserung der Familienfreundlichkeit. Wie Staatssekretär Jung wagte Schultz auch einen Ausblick auf den geplanten Campus-Ausbau; mit Abschluss des Realisierungswettbewerbs für die vier ersten Gebäude Mitte Februar geht das Projekt endgültig in die heiße Phase. Jung prophezeite der Hochschule mit der Campus-Entwicklung „einen großen Schritt nach vorne“ – plädierte zum Abschluss seiner Rede aber gleichzeitig an Präsidium und Mitarbeiterschaft: „Bleiben Sie wie Sie sind in Geisenheim!“


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